Eichenprozessionsspinner

auch im Westerwald auf dem Vormarsch

Zu einer unserer aktuellsten Leistungen gehört die Schädlingsbekämpfung. Beim Eichenprozessionsspinner sind wir nahezu der einzige Betrieb im Westerwaldkreis, der dagegen vorgehen kann und die entsprechende Spezialausrüstung besitzt.

Durch den Klimawandel mit milden Wintern und warmen Temperaturen im Frühjahr breitet sich der Eichenprozessionsspinner auch im nördlichen Rheinland-Pfalz immer weiter aus. Die Raupe des unscheinbaren Nachfalters ist bevorzugt an einzeln stehenden Eichen und Waldrändern, in hohen Befallsjahren auch an Hainbuchen, zu finden. Im Mai und Juni wandern die Raupen des Eichenprozessionsspinners: Bis zu 10 Meter lang kann so eine Prozession mit unzähligen Tieren werden. So suchen sie sich eine neue Nahrungsquellen und breiten sich immer weiter aus.

Die bis zu 600.000 Brennhaare pro Raupe, die durch den Wind über weite Strecken getragen werden können, sind für die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährlich. Das Nesselgift, das in den feinen Brennhaaren sitzt, kann durch Hautkontakt und Einatmen starke allergische Reaktionen auslösen. Deshalb ist um Umfeld von befallenen Bäumen große Vorsicht und schnelle Reaktion geboten.

Das Land Rheinland-Pfalz empfiehlt, den Kontakt zu Gespinstnestern der Raupen an Eichenbäumen absolut zu vermeiden. Wenn Sie einen Befall entdecken, geben Sie uns bitte direkt Bescheid. Weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner in Rheinland-Pfalz finden Sie hier.